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die jurymitglieder
Die Jurymitglieder
12.10. – 21.10.2001
Das Haus der Gegenwart – 34 Modelle für ein neues Zuhause
in Zusammenarbeit mit dem SZ Magazin

Anfang Mai dieses Jahres wurden hundert renommierte Architekten aus dem In- und Ausland eingeladen, um an einem Architekturwettbewerb des SZ-Magazins teilzunehmen. Gesucht wurde das Haus der Gegenwart – das SZ-Magazin-Haus. Ein Wohnhaus in Mitteleuropa für vier Personen (für eine Familie mit zwei Kindern, für Großmutter, Eltern und Kind oder für vier Erwachsene, die als Wohngemeinschaft zusammenleben) mit einer Nutzfläche von etwa zweihundert Quadratmetern, auf einem ebenen Grundstück von fünfhundert Quadratmetern, zu einem Preis von zirka 500 000 Mark (reine Baukosten).
45 Architekten bzw. Architekturbüros haben ihre Teilnahme bestätigt, 34 Modelle trafen bis zum veranschlagten Termin, Ende Juni ein. Am 10. Juli 2001 wurde das Haus der Gegenwart von einerinternationalen Jury prämiert.

Zum Siegermodell prämiert wurde das zukunftsweisende Cast House von André Poitiers aus Hamburg für seine neue Art des städtischen Wohnens. Durch den Einsatz unkonventioneller Materialien auf der einen Seite und die Flexibilität in der Aufteilung der wabenartigen Räume auf der anderen Seite hat er sich von den Mitbewerbern abgesetzt.
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Zweiter Sieger wurde das Architekturbüro Allmann Sattler Wappner aus München. Architektonisch mit minimalen Mitteln umgesetzt, steht hier die Möglichkeit des Zusammenlebens im Vordergrund. Das Spiel mit Privatheit und Öffentlichkeit, mit Haus und Garten.   > weiter…

Der dritte Preis ging an das Büro Ortner & Ortner in Wien für das Modell "Die Box". Bei dem Entwurf handelt es sich um eine verputzte Kartonschachtel, die rigoros die private Sphäre von einer öffentlichen trennt. Außen Betonstein und Putz, innen eine Schatulle aus Holz.
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Einen Sonderpreis für sein Modell "Archimedes" erhielt das Büro Drost & van Veen Architects aus Rotterdam. Durch die Erwärmung der Erde und den Anstieg der Meere sehen Drost & van Veen das Haus der Gegenwart als ein schwimmendes Haus. Ein Hausboot aus Stahl, das wie eine Skulptur auf dem Wasser schwimmt. Das Haus versorgt sich selbst durch Solar- und Windkraft und hat damit den Ökobonus erhalten.
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Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hatje Cantz Verlag.

Anton Markus Pasing
anton markus pasing, münster
Alsop Architects
alsop architects, london