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| Architekturwettbewerb für das Museum Brandhorst | |
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In den Räumen der Neuen Sammlung in der Prinzregentenstraße fällt Ende November 2002 die Entscheidung über den Neubau für das Museum Brandhorst. Die Jurierung und Ausstellung zum Architekturwettbewerb für das Museum Brandhorst in München, das unmittelbar neben der Pinakothek der Moderne errichtet werden soll, wurden im Juli/August in den Räumen der Neuen Sammlung in der Prinzregentenstraße durchgeführt. Das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten Thomas van den Valentyn (Köln) vergab vier erste Preise:Zaha Hadid, London; Meck Architekten, München; Sauerbruch Hutton, Berlin/London; Bär Stadelmann Stöcker, Nürnberg. Die Architekten wurden gebeten, bis Oktober noch Einzelfragen zu klären. Die neuerlichen Sitzungen des Preisgerichtes mit Präsentation der präzisierten Entwürfe durch die Architekten fanden im Oktober wiederum in den Räumen der Neuen Sammlung statt. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst teilte am 11.10. der Presse mit: Die Beratungen des Freistaates Bayern als Bauherr mit der Jury ergaben, daß die Arbeiten von Zaha Hadid (London) und Sauerbruch Hutton (Berlin/London) die Wettbewerbsaufgabe besonders gut erfüllt haben. Vor der endgültigen Entscheidung für eine der beiden Arbeiten klärt eine sogenannte Machbarkeitsstudie, welcher der beiden Entwürfe die museale Nutzung am besten ermögliche. Zudem sollen kalkulatorische Vergleiche die Frage der voraussichtlichen Kosten für die Realisierung der beiden Entwürfe präzisieren. Ende November tritt das Preisgericht erneut in den Räumen der Neuen Sammlung zusammen, um die überarbeiteten Entwürfe abschließend zu beurteilen. Die Entscheidung über den Neubau für das Museum Brandhorst ist gefallen: Das direkt neben der Pinakothek der Moderne in München geplante Museum soll nach dem Entwurf des deutsch-britischen Architektenteams Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton, London/Berlin, errichtet werden. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst veröffentlichte dazu am 19.12.2002 folgende Pressemitteilung: MUSEUM BRANDHORST Das Architekturbüro Sauerbruch/Hutton (Berlin/London) soll den Neubau für das Museum Brandhorst planen. Diese gemeinsam mit dem Sammler Udo Brandhorst und der Brandhorst-Stiftung getroffene Entscheidung erläuterte Kunstminister Hans Zehetmair am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in München. Zehetmair hob hervor, daß sich die Entwürfe von Sauerbruch/Hutton und der Londoner Architektin Zaha Hadid ein "Kopf-an-Kopf-Rennen" geliefert hätten. Ausschlaggebend sei eine Gesamtabwägung mit "einem leichten Plus" für die Nutzbarkeit der Räume und den Einsatz des Tageslichts bei dem Entwurf von Sauerbruch/Hutton gewesen. Für die ausgewählte Arbeit hätten zudem die spezifischen Bedürfnisse der Sammlung Udo und Anette Brandhorst und die begrenzten räumlichen Gegebenheiten des zu bebauenden Grundstücks gesprochen. Das Museum Brandhorst wird in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pinakothek der Moderne nördlich des Türkentors auf dem Grundstücksteil Ecke Türken- / Theresienstraße errichtet. Die Sammlung Brandhorst enthält von Georg Baselitz bis Andy Warhol weitgehend das gesamte Spektrum zeitgenössischer Kunst mit wichtigen Werkgruppen einzelner Künstler. |