1974 eröffnete Helen Drutt ihre
Galerie in Philadelphia – eine der ersten in den USA, die sich
auf internationale angewandte Kunst der Gegenwart konzentrierten.
Die
Inaugural Exhibition vereinte Werke von 33 Gestaltern, darunter Dale
Chihuly, Anne Currier und Rudolf Staffel.
Zunächst lag der Schwerpunkt der Galerie bei Keramik und amerikanischen
Künstlern. Die Ausstellung William Harper – Contemporary
Jewelry markierte 1978 den Beginn der intensiven Auseinandersetzung
mit dem Thema Schmuck, und als Helen Drutt 1982 das Werk der britischen
Goldschmiedin Wendy Ramshaw in Philadelphia präsentierte,
war die Brücke von den USA nach Europa geschlagen.
Der Autorenschmuck wurde zu ihrer besonderen Leidenschaft, der sich
Helen Drutt nicht nur als Galeristin, Buchautorin und unermüdliche
Vorkämpferin
in vielen Teilen der Welt widmete, sondern auch als Sammlerin.
Im Herbst 2007 eröffnet das Museum
of Fine Arts, Houston, die rund 800 Werke internationaler
Schmuckkünstler umfassende
Helen Williams Drutt Collection; die begleitende Buchpublikation
mit einem Umfang von über
500 Seiten erscheint bei ARNOLDSCHE Art Publishers.
2002, nach fast 30 Jahren als Galeristin, beendete Helen Drutt diese
Tätigkeit – und hat seitdem die Freiheit, verstärkt
international für das Thema des zeitgenössischen
Autorenschmucks aktiv zu sein.
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