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Von der Haptik zur Optik: Computer-Tastaturstudien, 1985-87
Ab April 2008 | UG Raum 3 | Computer Culture

siehe auch Führung

Nele Ströbel
Nele Ströbel | Keyboards, 1985-1987

Nele Ströbel
Nele Ströbel | Keyboard, 1985-1987

Keyboards ohne Tasten, ohne Anschlüsse,
ohne Farbe – nur Holz und vertiefte Hand-abdrücke. Der Beginn des Computerzeitalters? Nein, sondern das ungewöhnliche Projekt einer frisch diplomierten Bildhauerin aus Wien.

Im Auftrag von Siemens Design modellierte und collagierte Nele Ströbel als „artist in residence“ von 1985 bis 1987 Studien zu Computerarbeitsplätzen der Zukunft.
Biomorphe Tastaturen und intelligible Rechner-formen sollten die Werkzeuge der Digitaltechnik von der Speicherfläche in den Raum trans-formieren – die Tastatur als Brücke, nicht als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, „weil ich dort eine direkte Berührung, haptisch, mit dem Gerät habe“ – eine neue, „bildhauerisch“ konzipierte Verbindung von Ergonomie und Ästhetik. Der Mensch als kompetenter Nutzer stand im Mittelpunkt von Anwendertest-Parties...

Modelle und Dokumente zum Gestaltungs-prozeß für dieses Projekt wurden als Donation der Künstlerin in die Bestände der Neuen Sammlung integriert.

Ab April zeigt Die Neue Sammlung ausgewählte Arbeiten aus diesem Gestaltungs-prozeß in der Pinakothek der Moderne im UG | Raum 3. Langjährige Kenner des Werkes von Nele Ströbel führen den Dialog mit der Künstlerin direkt am Ort der Ausstellung.

siehe auch Führung
externer link Nele Ströbel