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Austellungen/Events
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kaiser-wilhelm-gedächtnis-kirche, berlin 1956-1963   deutscher pavillon auf der weltausstellung brüssel, 1958   abgeordneten-hochhaus des deutschen bundestages, bonn, 1965-1969
 
 
egon eiermann
Die Kontinuität der Moderne
 
15. Juli – 25. September 2005
Ort: Neues Museum in Nürnberg
 
 
sessel se 12, 1961/1969   sperrholzstuhl se 3 (se 42), 1950   federdrehhocker se 43, 1949/1952
 
korbsessel e 10, 1952   klappstuhl se 18, 1952   stahlrohrstuhl se 68, 1951
 
faltparavent, 1968 telefontisch, 1968
 
 
  Mit seinen undogmatischen, an den Idealen des Bauhauses orientierten Entwürfen bestimmte Egon Eiermann (1904-1970) wie kaum ein anderer Gestalter das Bild der demokratischen, auf Bescheidenheit bedachten jungen Bundesrepublik. Von ihm stammt der Lange Eugen, das Abgeordnetenhaus, in Bonn; und geradezu Symbolcharakter gewann seine Kaiser-Wilhelm-
Gedächtnis-Kirche in Berlin.

Die Ausstellung ordnet das vielfältige Schaffen dieses großen Entwerfers in klar strukturierter Konzentration auf besonders beispielhafte Projekte. Skizzen, Planzeichnungen, Fotografien und schriftliche Quellen bieten zusammen mit Modellen, Möbeln, Leuchten, Einrichtungsgegenständen und anderen dreidimensionalen Elementen ein lebendiges Bild sowohl der Großarchitekturen als auch der unzähligen Möbel und Gebrauchsgegenstände.

Experten-Rundgänge in der Ausstellung

… Seine berühmten Schalensessel, … seine mit den haptischen Qualitäten von Stein, farbig glasiertem Ton oder edlen Hölzern arbeitenden Vasen und Leuchter, Beistelltische und Paravents. Sie alle sind eine Arche Noah der Gefühle … dieses nach Schönheit geradezu gierende "alter ego" Eiermanns tritt nun gleichberechtigt neben den genialen Rechenschiebermeister …
(Dieter Bartetzko)

Die erste große Retrospektive zu Leben und Werk des international renommierten Architekten und Designers Egon Eiermann (1904-1970) wurde anläßlich seines 100. Geburtstages vom Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau an der Universität Karlsruhe, wo das Werkarchiv von Egon Eiermann bewahrt wird, in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Karlsruhe und dem Bauhaus-Archiv Berlin ausgerichtet. Die Neue Sammlung – das Staatliche Museum für angewandte Kunst in München – gewann diese Partner für eine dritte Station und kann die Ausstellung daher im Sommer 2005 im Neuen Museum, Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg zeigen.