| Plakate – das klassische Propagandainstrument – als
hintersinnig subversive Graphiken: Seit den 70er Jahren konnte sich das Plakat
in der DDR zu einem Medium unangepaßter Kunst entwickeln. Vorbei an offiziellen
staatlichen Genehmigungsstellen entstanden in kleinster Auflage numerierte
und signierte Originalgraphiken, die vom Künstler eigens als "Werbung" für
seine Ausstellung hergestellt wurden.
Die Auswahl aus den Beständen der Neuen Sammlung konzentriert sich mit Leipzig
und Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, auf zwei der agilsten Kunstzentren in
der DDR. Die Plakate veranschaulichen stilistische Positionen aus rund 20
Jahren, darunter Arbeiten von Gerhard Altenbourg, Peter Sylvester, Michael
Morgner, Lutz Dammbeck, Thomas Ranft, Hartwig Ebersbach und Carsten und Olaf
Nicolai.
Designgespräch:
Donnerstag, 7. April 2005, 18 Uhr
Der Sammler und Künstlerbuch-Verleger Jens Henkel führt durch die Ausstellung
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