| Fotografie/Grafikdesign |
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| Karl Fritsch Schmuck 9.11.200413.3.2005 |
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"Ich jagte den Diamanthai"
Schmuckstücke von Karl Fritsch (geb. 1963 in Sonthofen) scheinen von eruptiven Kräften geprägt: wulst- und knotenförmige Elemente auf wuchtigen Ringen aus geschwärztem oder weißmattem Silber, gequetschte, gezogene und geknetete Goldmasse zu Broschen verwandelt, turmartige Gebilde aus glitzernden Steinen - Diamanten, Saphire, Rubine, aber auch Glas. Zuweilen sind diese Formwucherungen mit bereits bestehenden Schmuckstücken konventioneller Natur symbiotisch verbunden, quasi "angarniert", als wären sie aus diesen hervor gewachsen. "Ich möchte einmal mit Gold so umgehen wie mit Plastilin" Schmuck von Karl Fritsch entsteht aus freier gestalterischer Expression. Seine Objekte wirken ungewöhnlich von hohem plastischem Reiz, prächtigen Farben und barocker Sinnenfreude jenseits von Gefälligkeit und reinem Dekor: Zeugnisse einer subtilen, erfrischenden und unbefangenen neuen Ästhetik. Karl Fritsch zählt zu den Goldschmieden der jüngeren Generation, die das Schmuck-schaffen als künstlerische Intervention definieren und damit eine Position beziehen, die herkömmliche Zuordnungen und Definitionen zur Diskussion stellt. Mit dieser Präsentation der Arbeiten von Karl Fritsch in den Räumen der Sammlung Design im Neuen Museum in Nürnberg wird ein weiteres Kapitel der avantgar-distischen Gestaltung eröffnet, das in Zukunft in unterschiedlichen Zeitabständen vertieft werden soll: Zeitgenössischer internationaler Autorenschmuck. Finissage: Sonntag, 13. März 2005, 14.00 Uhr |
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