Die Neue Sammlung erhielt eine Auszeichnung des Art Directors Club Deutschland für die Ausstellungsgestaltung von "Designmuseen der Welt zu Gast" im Neuen Museum in Nürnberg
Die innovative Ausstellungsinstallation, die bangertprojects München/Schopfheim für Die Neue Sammlung entwickelt hat, wurde in der Kategorie "Kommunikation im Raum / Kulturelle Arbeiten" beim Wettbewerb 2004 des Art Directors Club für Deutschland prämiert. Insgesamt 7.036 Einreichungen stellten sich der Bewertung durch die Expertenjury, die am 20. März in Berlin 401 Preise und Auszeichnungen bekanntgab.
In der Ausschreibung heißt es: "Beim ADC-Wettbewerb dürfen alle kreativen Auftragsarbeiten teilnehmen, die innerhalb eines Jahres veröffentlicht wurden. Also für den ADC-Wettbewerb 2004 bedeutet das: Alles, was 2003 erschienen ist. Wir haben insgesamt 32 Kategorien, die die gesamte Bandbreite der kreativen Kommunikation abdecken. Sie können Anzeigen oder Plakate einschicken, aber auch TV-/Kino-/Funkspots, Verkaufsförderungsfilme, Editorials, Arbeiten aus dem Design-Bereich, Interaktive Medien usw. Eine hochkarätig besetzte Jury - alles ADC-Mitglieder - bewertet nach den ADC-Kriterien Originalität, Klarheit, Überzeugungskraft, Machart und Freude."
Die prämierten Einreichungen werden im ADC Jahrbuch 2004 veröffentlicht, dessen Konzeption die Gestalter-Legende Kurt Weidemann entwickelt.
Die Ausstellung "Designmuseen der Welt zu Gast" wurde durch Die Neue Sammlung München von September bis November 2003 im Neuen Museum, Staatliches Museum für Kunst und Design, in Nürnberg durchgeführt.
Dafür wurde ein mehrfach nutzbares Ausstellungssystem aus industriellen Aluminiumplatten entwickelt, das den Exponaten der 30 teilnehmenden Designmuseen jeweils einen imaginären eigenen Raum verleiht. Die Spiegelung der Aluminiumplatten erweitert die Aura des Objektes; die abgewinkelten Seitenteile schaffen ein eigenes Umfeld, das dennoch Sichtverbindungen und Dialoge mit anderen Exponaten ermöglicht.
Verwendet wurden Aluplatten in Industriemaßen, die wie bei einem Grafikständer auf ebenfalls demontierbare Stahlrahmen gestellt und gelegt werden. Transportgestelle ermöglichen einen zügigen Auf- und Abbau sowie eine wirtschaftliche Einlagerung des Systems.
Auftraggeber: Die Neue Sammlung, Staatliches Museum für angewandte Kunst, München
Konzept und Entwurf: bangertprojects, München/Schopfheim
Realisierung: Jehnich Metallbau, Weil am Rhein
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Dr. Corinna Rösner
Die Neue Sammlung, München
Tel +49 (0)89 / 27 27 25-0
Fax +49 (0)89 / 27 27 25-561
E-mail presse@die-neue-sammlung.de
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