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Klepper – Wandereiner 1925/27.
Ein Boot fährt um die Welt
Neben VW Käfer, Jukebox und Vespa wird eine weitere Designikone der fünfziger
Jahre vorgestellt. Den „Urtyp“ des Klepper-Faltbootes erfand um 1900
ein Münchner Architekturstudent. In den zwanziger Jahren wurde es weiterentwickelt
zu einem sehr frühen Beispiel des Systemdesigns, das erst in den fünfziger
und sechziger Jahren zu großer Breite und Akzeptanz gelangte. Das elegante
Eschenholz-Boot erlebte in den Jahrzehnten nach den Zweiten Weltkrieg weltweite
Verbreitung aufgrund seiner leichten Handhabung, seiner hohen Flexibilität,
seines überschaubaren Preises und seiner vielfältigen Einsetzbarkeit
und wurde für viele natur- und sportbegeisterte Menschen zum Symbol einer
wiedergewonnenen Freiheit. Spektakuläre Forschungsreisen mit dem berühmten
Faltboot – etwa zum Oberen Nil von Herbert Rittlinger 1954, die Anden-Amazonas-Expedition
von Hans Ertl 1955 oder die Atlantiküberquerung von Hannes Lindemann 1956 – fachten
diese Popularität weiter an.
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