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Abstraktion und Farbe – mit diesen Schlagworten lassen sich die entscheidenden Charakteristika der amischen Quilts benennen, vor denen man sich immer wieder an moderne Malerei erinnert fühlt, etwa an Josef Albers, Barnett Newman oder Frank Stella. Diamonds and Bars – Raute, Quadrat, Rechteckbalken … flammendrot, leuchtendgrün, rauchblau, violett … Mit ihrer klaren Geometrie, großflächigen Farbordnung und strengen Komposition kommen die Quilts der Amischen den Stilrichtungen der Konkreten Kunst, Hard Egde-Malerei und Minimal Art verblüffend nahe. Jedoch entsprang die moderne Anmutung dieser gesteppten Patchwork-Decken dem Gestaltungswillen einer bewußt altertümlich und isoliert lebenden, fundamentalistischen christlichen Sekte in den USA im 19. Jahrhundert. Die Quilts der „amischen Leit“ stammen aus den Zeiten von Queen Victoria, von Jugendstil und Art Déco. Damit standen sie in diametralem Gegensatz zur gleichzeitigen europäischen und europäisch geprägten amerikanischen Kunst und griffen den Gestaltungsprinzipien der Moderne weit voraus. Ihre Entdeckung setzt bezeichnenderweise erst in den 1960er Jahren ein, zur Zeit von Minimal Art und Konkreter Kunst. Mit Stringenz und Leidenschaft baute Maria Schlumberger – angeregt durch die profilierte zeitgenössische „Sammlung FER“ ihres Partners Friedrich E. Rentschler – in den letzten 15 Jahren eine der weltweit qualitätvollsten Sammlungen zum Thema Quilts der Amischen auf. Die Neue Sammlung zeigt von März bis Juni 2007 eine Auswahl in der Pinakothek der Moderne. Buchpublikation in deutscher und englischer Sprache. 216 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Mit Texten von Laura Fisher, New York u.a. Fotografie: Rainer Viertlböck. Gestaltung: Silke Nalbach. Euro 64,80. Ausstellungsplakat: Almir und Delmar Mavignier, Hamburg. Euro 15,00. Eine Ausstellung der Neuen Sammlung – Staatliches Museum für angewandte Kunst | Design in der Pinakothek der Moderne, München. In Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe – Museum für Neue Kunst
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Catherine Zask | Reza Abedini | Irma Boom | Ung Vai Meng Graphiste, affichiste, artiste, auteur… Catherine Zask est
aussi multiple que ses écritures ou la matière à partir
de laquelle elle développe son langage visuel. 1961 geboren in Paris. 1984 Abschluß an der ESAG (École
supérieure d’arts graphiques). Seit 1986 eigenes Atelier.
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