Veranstaltungszeitraum: In 9 Tagen

Make It Make Sense

German Design Graduates 2026

German Design Graduates 2026
16. Oktober bis 29. November 2026


Über die Ausstellung
German Design Graduates ist eine Initiative für junge Designerinnen und Designer in Deutschland.
Die Initiative zeigt besondere Abschlussarbeiten aus deutschen Design-Hochschulen.
Sie unterstützt Menschen nach ihrem Studium beim Start in das Berufsleben.
Außerdem bringt sie die jungen Designerinnen und Designer mit Unternehmen und Kultur-Einrichtungen zusammen.
German Design Graduates gehört zur German Design Council Foundation.
Für die Ausstellung in der „Neuen Sammlung – The Design Museum“ wurden etwa 70 Projekte ausgewählt.
Die Projekte kommen aus 28 deutschen Hochschulen.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus verschiedenen Bereichen:
Produkt- und Industrie-Design, Kommunikations- und Digital-Design sowie Textil- und Mode-Design.
Die Projekte beschäftigen sich mit wichtigen Fragen unserer Zeit.
Zum Beispiel:
–  Wie können Abfälle zu neuen Materialien werden?
–  Wie können wir digitale Technik sinnvoll nutzen?
–  Wie kann Design Wissen verständlich machen?
–  Wie kann Design mehr Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen?
–  Und wie können wir neue Formen des Zusammenlebens gestalten?

Die inhaltliche Klammer der Ausstellung lautet „Make It Make Sense“.
Der Ausdruck kommt aus dem Internet.
Er bedeutet ungefähr: „Mach es verständlich.“
Menschen verwenden diesen Ausdruck, wenn etwas nicht mehr logisch erscheint.
Oder wenn bekannte Erklärungen nicht mehr ausreichen.
Der Satz stellt eine ernsthafte Forderung:
Wir müssen Zusammenhänge erkennen.
Und wir müssen schwierige Themen verständlich machen.
Die Projekte in der Ausstellung untersuchen Materialien, Herstellungsweisen, Technik und Kommunikation.
Sie beschäftigen sich auch mit gesellschaftlichen Veränderungen und mit der Frage, wie wir zusammenleben.
Die jungen Designerinnen und Designer prüfen bestehende Systeme.
Sie testen neue Ideen und andere Arbeitsweisen.
Dabei stellen sie Fragen, auf die es noch keine einfachen Antworten gibt.
Die Ausstellung zeigt deshalb viele verschiedene Seiten von Design.

Mehr zu Make It Make Sense (GDG Homepage)

Teilnehmer*in. Projekt:
Julius Bahl. IVIS – Intravenous infusion system
Arne Becker. nothing reminds me of you
Charlotte Beigel. The Joy of Making
Jette Bödige. /DA UNTEN
Sophie Brady. Coffee for a Cause
Raphael Braham. Aesthetics, Architecture, Participatory Design: Learning with a Participatory Design process in a riverside community in Brazil
Celine Brussel. safe-in
Miriam Pujiula Buhl. Sicher ist sicher – Gestalterische Untersuchung, Konzeption und Umsetzung von Risikokommunikation für Krisen und Katastrophen
Felix Burau. Peer2Play
Antje Burckhardt. Repairing Access: Co-Designing Inclusive Repair Initiatives
Sari Dahle. Redesign for Circularity: Unterarmgehstütze cuRe
Nina Maria Drangmeister. Das Abenteuer-ABC: Mitmachen, Basteln, Entdecken. Gestalterisches Konzept und illustrative Umsetzung eines multifunktionalen Buchprojekts für Kinder
Ludwig Eder. Controlled Collapse: Gestaltung hybrider Materialien
Joy-Fabienne Enzmann. Unravel
Imani Fee Hallein & Mara Timea Kossira. 6min/11sek – Angepisst vom Warten?
(Die Gestaltung eines mobilen Urinals für menstruierende FLINTA*- Personen)
John Feldmann. KAMBIO – Nicht-invasive interne Baumdiagnostik
Caspar Fischer. To Brick or Not to Brick
Vera Freier. Format und Katastrophe
Nele Freisinger. nurVÉ – Bioactive knitwear that cares.
Linus Fritz. Komprimat
Samuel Goudefroy. Astro – Modularer Begleiter für bewussten Medienkonsum
Erik Grunder. 2.5
Marie Hansen & Lara Baron. KILL YOUR DARLINGS
Maximilian Herzen. I am [not] a Robot — Realisierung einer Veranstaltung mit drei interaktiven Installationen, die sich mit der Identitätsprüfung im Internet befassen.
Antonia Hinterdobler. Ansammeln, Aufbewahren, Kuratieren, Teilen und Löschen – Zum Wandel der Kulturpraktiken des Sammelns und Löschens im Kontext der Digitalität
Leon Hofmann. keine Kinkerlitzchen
Kitti Horvat. ver(f)altet
Susie Itandehui Heuberger. Der Körper des Verbrechens
Yeqi Jia. Vagakey
Zion Vic Junge. black aesthetics: decentering white aesthetics
Jana Junker. Repetition – Material in Motion
Maja Kaiser. Zeit in Form
Lucia Antonia Kempe. Gibt es ein Leben vor dem Tod?
Dabin Kim. Hyperculture – Cultural practices across East and West
Viccha Kreng. Dark Oxygen
Michelle Likkej. Retroscan
Zieshan Haider Malik. Vimoo – Seniorenmobil-Sharing für selbstbestimmte Mobilität im Alter
Mika Meinck. Knoten. Eine Auseinandersetzung in Theorie, Experiment und Gestaltung.
Marilèna Michael. Eine Ode an die Alge. Algen als zukünftige Nahrungsquelle in Europa. Eine unterschätzte Ressource im Fokus.
Therese Mieth. XOXO– über Gossip, Geschichten und Textile Handarbeit
Tim Milwa. Kaleido – Intelligent Tools of Meaning Making in Design
Alina Moldenhauer. Interkultureller Kalender 2026
Noah Müller. Augenschutz im Arbeitsschutz als Helmmodul
Leonard Neuberger. Sofia Hand
Laura Neuscheler. SALVINIA
Johanna Oehmen. midia
Karl Oetken. Partizipative Konzepte zur Musikunterrichtsgestaltung
Mia Pahl. Eine Hommage an die Katzenwäsche
Maike Panz. Matter of Connectedness – An Embodied Design Research Through Collecting and Making
Seo Young Park. Login_Sanctuary_
Mechthild Pfütze. Freya
Max Popp. Vom Ankerloch zum Ankerpunkt
Marco Pröfrock. 500l/s – Stuttgarter Mineralwasser
Korinna Rennefeld. ephemer – der anfang im ende
Jens Riesenberg. HADES – Digitales Höhlenarchiv
Alexander Sauther. Ich kann dir nicht sagen wie sehr mein Herz brennt – Accessoires gegen die Auslöschung von trans* Identität im deutschen Faschismus
Emily Schoc. VENTO Plus – Atmen ohne Kompromiss
Philip Scholz. NEST, private Stromspeicher im Kontext der Energiewende
Nicole Schönherr. Talking Textiles
Julika Schwarz & Louisa Graupe. Water from Air
Miriam Seith. UNSeen: Outlining Antifeminist Structures in the United Nations
Vivien Serve. Navigating futures with data visualization
Konstantin Sorge. Nexus – Eine urbane Schnittstelle
Jonathan Stein (Projektmitarbeit: Helen Hausdorf). Proving Presence
Catherina Stuckmann. Matter – Potenziale industrieller Nebenprodukte
Nina Stürner. Zwischen Echo und Resonanz
Michelle Tiepermann. AEONA – reproduktives Design
Leonidas von Bothmer. Is this still me or where do I end?
Freia Antonia Weiß. Soft Shade
Carla Wirths. Schön war’s – und jetzt?
Elena Wüllner. WHAT CAN AI DO?


Fragen & Antworten

  • Eine Ausstellung der „Die Neue Sammlung – The Design Museum“ in Kooperation mit German Design Graduates, einer Initiative der German Design Council Foundation.

  • Ausstellungsdesign:

    ttal.org
    Tobias Trübenbacher und Andreas Lang mit Tillmann Gebauer
    Grafik:
    Madruga Schreiber Studio
    Anna Rosa Schreiber und Carlota Barberán Madruga