Veranstaltungszeitraum: In 9 Tagen

Make It Make Sense

German Design Graduates 2026

Die bundesweite Initiative German Design Graduates macht herausragende Abschlussarbeiten aus der deutschen Designausbildung sichtbar. Sie begleitet Absolvierende in die Profession und vernetzt sie mit Akteur*innen aus Wirtschaft und Kultur. German Design Graduates ist Teil der German Design Council Foundation.

Für die Ausstellung in „Die Neue Sammlung – The Design Museum“ wurden rund 70 Projekte aus 28 deutschen Hochschulen ausgewählt. Zu sehen ist eine Kuration aus Produkt- und Industriedesign, Kommunikations- und Digitaldesign sowie Textil- und Modedesign. In ihrer Vielfalt zeigen die Arbeiten wesentliche Fragestellungen der Gegenwart auf – und bilden Methoden ab, mit denen eine neue Generation von Gestalter*innen nach Antworten sucht.
Wie können Reststoffe zu neuen Materialien werden? Wie lassen sich digitale Technologien sinnvoll einsetzen? Wie kann Gestaltung Wissen vermitteln, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen oder neue Formen des Zusammenlebens entwerfen?

Das kuratorische Narrativ Make It Make Sense stammt aus der Netzkultur. Der Ausdruck wird verwendet, wenn Erklärungen nicht mehr greifen, Widersprüche sichtbar werden oder eine Situation nach neuer Einordnung verlangt. Häufig ironisch eingesetzt, formuliert er zugleich eine ernsthafte Forderung: Zusammenhänge herstellen und Komplexität nachvollziehbar machen.
Disziplinübergreifend untersuchen die Exponate Materialien und Produktionsweisen, Technologien und Kommunikation sowie gesellschaftliche Transformation und Formen des Zusammenlebens. Sie hinterfragen bestehende Systeme, erproben alternative Prozesse und formulieren Fragen, auf die es noch keine eindeutigen Antworten gibt.
Es entsteht ein vielstimmiges Bild, was Design gegenwärtig ist: eine Praxis des Beobachtens und Verstehens, aber auch des Eingreifens und Veränderns.

Mehr zu Make It Make Sense (GDG Homepage)

Teilnehmer*in. Projekt:
Julius Bahl. IVIS – Intravenous infusion system
Arne Becker. nothing reminds me of you
Charlotte Beigel. The Joy of Making
Jette Bödige. /DA UNTEN
Sophie Brady. Coffee for a Cause
Raphael Braham. Aesthetics, Architecture, Participatory Design: Learning with a Participatory Design process in a riverside community in Brazil
Celine Brussel. safe-in
Miriam Pujiula Buhl. Sicher ist sicher – Gestalterische Untersuchung, Konzeption und Umsetzung von Risikokommunikation für Krisen und Katastrophen
Felix Burau. Peer2Play
Antje Burckhardt. Repairing Access: Co-Designing Inclusive Repair Initiatives
Sari Dahle. Redesign for Circularity: Unterarmgehstütze cuRe
Nina Maria Drangmeister. Das Abenteuer-ABC: Mitmachen, Basteln, Entdecken. Gestalterisches Konzept und illustrative Umsetzung eines multifunktionalen Buchprojekts für Kinder
Ludwig Eder. Controlled Collapse: Gestaltung hybrider Materialien
Joy-Fabienne Enzmann. Unravel
Imani Fee Hallein & Mara Timea Kossira. 6min/11sek – Angepisst vom Warten?
(Die Gestaltung eines mobilen Urinals für menstruierende FLINTA*- Personen)
John Feldmann. KAMBIO – Nicht-invasive interne Baumdiagnostik
Caspar Fischer. To Brick or Not to Brick
Vera Freier. Format und Katastrophe
Nele Freisinger. nurVÉ – Bioactive knitwear that cares
Linus Fritz. Komprimat
Samuel Goudefroy. Astro – Modularer Begleiter für bewussten Medienkonsum
Erik Grunder. 2.5
Marie Hansen & Lara Baron. KILL YOUR DARLINGS
Maximilian Herzen. I am [not] a Robot — Realisierung einer Veranstaltung mit drei interaktiven Installationen, die sich mit der Identitätsprüfung im Internet befassen.
Antonia Hinterdobler. Ansammeln, Aufbewahren, Kuratieren, Teilen und Löschen – Zum Wandel der Kulturpraktiken des Sammelns und Löschens im Kontext der Digitalität
Leon Hofmann. keine Kinkerlitzchen
Kitti Horvat. ver(f)altet
Susie Itandehui Heuberger. Der Körper des Verbrechens
Yeqi Jia. Vagakey
Zion Vic Junge. black aesthetics: decentering white aesthetics
Jana Junker. Repetition – Material in Motion
Maja Kaiser. Zeit in Form
Lucia Antonia Kempe. Gibt es ein Leben vor dem Tod?
Dabin Kim. Hyperculture – Cultural practices across East and West
Viccha Kreng. Dark Oxygen
Michelle Likkej. Retroscan
Zieshan Haider Malik. Vimoo – Seniorenmobil-Sharing für selbstbestimmte Mobilität im Alter
Mika Meinck. Knoten. Eine Auseinandersetzung in Theorie, Experiment und Gestaltung.
Marilèna Michael. Eine Ode an die Alge. Algen als zukünftige Nahrungsquelle in Europa. Eine unterschätzte Ressource im Fokus
Therese Mieth. XOXO– über Gossip, Geschichten und Textile Handarbeit
Tim Milwa. Kaleido – Intelligent Tools of Meaning Making in Design
Alina Moldenhauer. Interkultureller Kalender 2026
Noah Müller. Augenschutz im Arbeitsschutz als Helmmodul
Leonard Neuberger. Sofia Hand
Laura Neuscheler. SALVINIA
Johanna Oehmen. midia
Karl Oetken. Partizipative Konzepte zur Musikunterrichtsgestaltung
Mia Pahl. Eine Hommage an die Katzenwäsche
Maike Panz. Matter of Connectedness – An Embodied Design Research Through Collecting and Making
Seo Young Park. Login_Sanctuary_
Mechthild Pfütze. Freya
Max Popp. Vom Ankerloch zum Ankerpunkt
Marco Pröfrock. 500l/s – Stuttgarter Mineralwasser
Korinna Rennefeld. ephemer – der anfang im ende
Jens Riesenberg. HADES – Digitales Höhlenarchiv
Alexander Sauther. Ich kann dir nicht sagen wie sehr mein Herz brennt – Accessoires gegen die Auslöschung von trans* Identität im deutschen Faschismus
Emily Schoc. VENTO Plus – Atmen ohne Kompromiss
Philip Scholz. NEST, private Stromspeicher im Kontext der Energiewende
Nicole Schönherr. Talking Textiles
Julika Schwarz & Louisa Graupe. Water from Air
Miriam Seith. UNSeen: Outlining Antifeminist Structures in the United Nations
Vivien Serve. Navigating futures with data visualization
Konstantin Sorge. Nexus – Eine urbane Schnittstelle
Jonathan Stein (Projektmitarbeit: Helen Hausdorf). Proving Presence
Catherina Stuckmann. Matter – Potenziale industrieller Nebenprodukte
Nina Stürner. Zwischen Echo und Resonanz
Michelle Tiepermann. AEONA – reproduktives Design
Leonidas von Bothmer. Is this still me or where do I end?
Freia Antonia Weiß. Soft Shade
Carla Wirths. Schön war’s – und jetzt?
Elena Wüllner. WHAT CAN AI DO?

Fragen & Antworten

  • Eine Ausstellung der „Die Neue Sammlung – The Design Museum“ in Kooperation mit German Design Graduates, einer Initiative der German Design Council Foundation.

  • Ausstellungsdesign:

    ttal.org
    Tobias Trübenbacher und Andreas Lang mit Tillmann Gebauer
    Grafik:
    Madruga Schreiber Studio
    Anna Rosa Schreiber und Carlota Barberán Madruga