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20. Oktober 2023

Design und Nachhaltigkeit im Unterricht

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min

Lesezeit

Schülerinnen und Schüler entwickeln unterschiedliche Konzepte für Unterrichtseinheiten zum Thema Design.

Unterstützt wurden sie dabei von der Designerin Ayzit Bostan, dem Designer Steffen Kehrle sowie dem Designerduo Ana Relvão und Gerhardt Kellermann. Sie standen den Tandems bei zwei Treffen, dem Kick-off Seminar im September 2022 und dem Kick-further Seminar im März 2023 in der Pinakothek der Moderne zur Seite und gaben Input und Inspiration, wie Designmethoden und -ansätze aus der Praxis in anschauliche und spielerische Formate für den Unterricht übersetzt werden können.

Eine Person mit langen, schwarzen Dreads, einer Brille und einem Polo-Shirt steht vor einem Ausstellungsregal und gebt die Hand. Der Mann scheint etwas zu erklären.
Fotografie von mehreren Gegenständen auf einem Tisch: Zeichnungen, ein aufgewickelter, schwarzer Draht, Kartons und eine silbern-bunte Weihnachtskugel.

Dass Menschen mit allem, was sie tun, sich und ihre Umwelt gestalten, wird eine zunehmend wichtige Erkenntnis. Die komplexer werdenden Transformationsprozesse als Gestaltungsaufgaben zu begreifen, erfordert eine aus dem Forschen, Experimentieren und Handeln entwickelte Designkompetenz. Wie diese Kompetenz im schulischen Unterricht ausgebildet und vermittelt werden kann, ist die Leitfrage des Projekts wedesign.

“Designen heißt forschen, experimentieren, herstellen und Prozesse sichtbar werden lassen. Design ist ein Werkzeug, um die eigene unmittelbare Lebenswelt und eine nachhaltige Zukunft mitgestalten zu können.”

Das Projekt „wedesign – Design und Nachhaltigkeit im Unterricht“ wurde von der am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus angegliederten Stiftung art 131 in Kooperation mit der Bünemann Stiftung und der Neuen Sammlung ins Leben gerufen mit dem Ziel, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zu motivieren, sich gemeinsam mit den Möglichkeiten des Designs im Unterricht zu beschäftigen. Design wird dabei nicht nur vom gestalteten Produkt her gesehen, sondern als Möglichkeit begriffen, um die eigene Lebenswelt und eine nachhaltige Zukunft aktiv mitgestalten zu können.

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